Unterschiede zwischen Linear-und Schaltreglern

Ein DC/DC-Wandler, der die Spannung stabilisiert, wird oft als Spannungsregler bezeichnet.

Es gibt zwei Arten von Reglern, die durch ihre Umwandlungsmethode klassifiziert sind: linear oder umgeschaltet.

Linearregler

Wie der Name schon sagt, ist ein Linearregler ein Regler, wo die Ausgabe mittels einer linearen Komponente (wie z.B. eine ohmsche Last) geregelt wird.

Gelegentlich wird er auch als serieller Regler bezeichnet, da die Steuerelemente zwischen Ein- und Ausgang in Reihe geschaltet sind.

Linearregler
Vorteile Nachteile
  • Einfache Schaltungskonfiguration
  • Weniger externe Teile
  • Geringes Rauschen
  • Relativ schwache Effizienz
  • Beträchtliche Wärmeerzeugung
  • Nur Abwärtsbetrieb (Tiefsetzen) möglich

Schaltregler

Ein Schaltregler ist ein Spannungsregler, der ein Umschaltelement verwendet, das die ankommende Stromstärke in eine gepulste Spannung umwandelt, die dann mittels Kondensatoren, Induktoren und anderen Elementen geglättet wird.

Durch Drehen eines (MOSFET) Schalters in Position EIN wird Energie vom Eingang zum Ausgang geliefert, bis die gewünschte Spannung erreicht ist.

Sobald die Ausgangsspannung den vorbestimmten Wert erreicht, wird der Schalter auf AUS gedreht und kein Eingangsstrom mehr verbraucht.

Durch Wiederholung des Vorgangs bei hoher Geschwindigkeit lässt sich auf effiziente Weise und unter geringer Wärmeerzeugung Spannung bereitstellen.

Schaltregler
Schaltbetrieb
Vorteile Nachteile
  • Hohe Effizienz
  • Geringe Wärmeerzeugung
  • Aufwärts-/Abwärts-/negativer Spannungsbetrieb möglich
  • Mehr externe Teile erforderlich
  • Kompliziertes Schaltungsdesign
  • Höheres Rauschen