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D/A-Umwandlungsmethoden

Es gibt verschiedene Ausführungen von D/A-Wandlern.

Einsatz von Widerständen

Widerstandselemente sind die benutzerfreundlichsten analogen Bauteile der LSI.
Außerdem ist Ihre relative Genauigkeit vergleichsweise hoch, sodass eine 10-Bit-Präzision ohne Trimmen erreicht wird.
Mit der Wahl des richtigen Widerstandes kann ein breites Spektrum von niedrigen bis zu hohen Geschwindigkeiten abgedeckt werden.

Einsatz von Kondensatoren

Weil im Allgemeinen durch Kondensatoren genauere Resultate erzielt werden als mit Widerständen, werden für mittlere und hochpräzise D/A-Wandler bevorzugt Kondensatoren eingesetzt.
Um höchste Genauigkeit sicherzustellen sind allerdings große Kapazitäten nötig, was zu längeren Lade-/Entladezeiten führt. Außerdem ist ein Hochgeschwindigkeitsbetrieb problematisch.
Zudem wird eine Aktualisierung benötigt, um den Ableitstrom bei niedrigen Frequenzen zu kompensieren, dies erschwert den Betrieb.

Einsatz von Strom

Übernommen für den Einsatz in Umwandlungssystemen für Hochgeschwindigkeitsanwendungen (mehrere MHz). Das Ein- und Ausschalten des Ausgangsstromes wird durch das Ein- und Ausschalten der Stromquelle anhand einer digitalen Eingabe realisiert.
Widerstände und Operationsverstärker werden eingesetzt, um den Ausgangsstrom in Spannung umzuwandeln.

Oversampling-Methode

Diese Umwandlungsmethode wird für hochpräzise (16bit~) Anwendungen verwendet.
Sie filtert geringe Auflösungen mit hoher Abtastrate, um so das gewünschte analoge Signal zu erhalten.
Üblicherweise besteht ein digitales 1-Bit-Sigma-System aus einem Tiefpassfilter und einer binären Ausgabe (0,1).

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