Vollwellengleichrichtung und Halbwellengleichrichtung

Vollwellen- und Halbwellengleichrichtung

Zu den Gleichrichtungsverfahren zur Umwandlung von Wechselstrom (AC) in Gleichstrom (DC) gehören die Vollwellengleichrichtung und die Halbwellengleichrichtung. In beiden Fällen erfolgt die Gleichrichtung unter Ausnutzung der Eigenschaft, dass der Strom in einer Diode nur in positiver Richtung fließt.

Vollwellengleichrichtung und Halbwellengleichrichtung

Bei der Vollwellengleichrichtung wird die negative Eingangsspannung zu einer positiven Spannung gleichgerichtet und dann mithilfe einer Diodenbrückenschaltung in Gleichstrom (Pulsstrom) umgewandelt. Im Gegensatz dazu wird bei der Halbwellengleichrichtung nur die negative Spannung mit einer einzelnen Diode entfernt, bevor sie in Gleichstrom umgewandelt wird.
Anschließend wird die Wellenform durch Laden/Entladen eines Kondensators geglättet, wodurch ein sauberer Gleichstrom entsteht.
Daraus lässt sich ableiten, dass die Vollwellengleichrichtung ein effizienteres Verfahren ist als die Halbwellengleichrichtung, da die gesamte Wellenform genutzt wird.
Auch eine nach der Glättung auftretende Restwelligkeit ist abhängig von der Kapazität dieses Kondensators und der Last.
Bei gleicher Kapazität und Last ist die Restwelligkeit bei der Vollwellengleichrichtung kleiner als bei der Halbwellenleichrichtung. Es versteht sich von selbst, dass die Stabilität umso besser ist, je kleiner die Restwelligkeit ist.