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Was sind OpAmps?

Absolute Grenzwerte (Eingangsspannungsdifferenz)

Eingangsspannungsdifferenz

Die Eingangsspannungsdifferenz ist die maximal zulässige Spannung an den Pins am +Eingang (nicht invertierender Betrieb) und am -Eingang (invertierender Betrieb), ohne dass sich die Eigenschaften des Schaltkreises verschlechtern.
Diese Spannung eignet sich als Referenzspannung sowohl für den Anschluss des invertierenden als auch für den Anschluss des nicht invertierenden Betriebs und bezieht sich auf die Spannungsdifferenz zwischen den beiden Anschlüssen. Die Polarität ist nicht von Bedeutung.
Das Potenzial der einzelnen Eingangsanschlüsse muss mindestens so groß sein wie das Potenzial am VEE-Pin.
Der Grund dafür ist, dass ein ESD-Schutzelement in den IC eingebaut ist. Wenn das Potenzial am Eingangspin niedriger ist als VEE, fließt der Strom vom Anschluss über das ESD-Schutzelement. Das kann zu einer Verschlechterung der Eigenschaften führen bzw. einen Schaden verursachen.
Das Schutzelement kann zwischen VEE (GND) und dem Eingangspin verbunden werde (siehe linke Seite der folgenden Abbildung) oder den Eingangspins und VCC und VEE (GND). d.h. über 2 Strompfade.
Im ersten Fall gibt es keinen Strompfad zur VCC-Seite. Die Spannungsdifferenz wird von der Stehspannung des Transistors (NPN, PNP) bestimmt, der mit dem Eingangsanschluss verbunden ist und unabhängig von VCC ist.
Im zweiten Fall gibt es das Schutzelement auch an der VCC-Seite. Das Potenzial des Eingangspins muss niedriger sein als VCC. Deshalb bestimmt sich das Spannungspotenzial wie folgt: VCC-VEE oder VDD-VEE.

Eingangsspannungsdifferenz

Einige OpAmps haben eine NPN-Eingangsstufe und zum Schutz zwischen der Basis und dem Emitter wird eine Diode zwischen die Eingangsanschlüsse geschaltet oder Komponenten mit einer Eingangsspannungsdifferenz von mehreren Volt.

Eingangsspannungsdifferenz (mit Klemmschutz)
Operationsverstärker/Komparator GrundlagenAnwendungshinweise